28. Juli 2020 Teresa

Unterricht digital gestalten, auch ohne digitale Infrastruktur – mit cAPPito!

Ein Gastbeitrag von Matthias Karl, Specialist Strategic Marketing & Social Media bei Conrad Electronic SE

Keine Frage, in Zeiten von Corona ist das Unterrichten notgedrungen digitaler geworden und die Relevanz der Digitalisierung der Bildungslandschaft wurde deutlicher als je zuvor; an vielen Schulen fehlt es dennoch an einer flächendeckenden digitalen Infrastruktur.
Dies führt zum einen dazu, dass Lehrer*innen in Zeiten von Hybridunterricht zusätzlichen Aufwand mit der Vorbereitung mehrerer Unterrichtskonzepte vorbereiten müssen – digitale Inhalte für die Schüler*innengruppe im Homeschooling und analoge Unterrichtsgestaltung für den Präsenzunterricht. Zum anderen werden damit erste Schritte zum digitalen Unterricht und die, zugegebenermaßen nicht ganz freiwillige, Auseinandersetzung mit dieser Entwicklung wieder rückläufig.

cAPPito Hardware: Foto des Mini-Computers mit Logo der Firma Mr. Signal

Mit dem Mini-Computer namens cAPPito, speziell für den Einsatz an Schulen entwickelt von Mr. Signal und dem Conrad Education Team des Conrad Technologie Centrums in enger Zusammenarbeit mit Pädagog*innen, Lehrer*innen und Professor*innen, gibt es eine Lösung für dieses Problem: Denn cAPPito erfordert weder ein stabiles und schnelles Internet vor Ort noch eine aufwändige IT-Infrastruktur. Mit dem von ihm separat aufgebauten WLAN-Netz und einer übersichtlichen Benutzeroberfläche ist digitales Unterrichten an jeder Schule für jede Lehrkraft umgehend realisierbar. Die Lehrkraft wird mit vorprogrammierten Beispielen intuitiv bei der Vorbereitung auf den Unterricht unterstützt und kann so ganz einfach eigene digitale Inhalte erstellen. Dadurch müssen Lehrkräfte nur noch eine Unterrichtsgestaltung in digitaler Form für beide Schüler*innengruppen vorbereiten, selbst wenn noch keine digitale Infrastruktur vorhanden ist.

Unterrichten mit cAPPito – ein Beispiel-Szenario

Tablet mit Darstellung des Präsentationsmodus in cAPPito aus Sicht einer Lehrkraft

Stellen wir uns folgende Situation vor: Die Pausenglocke läutet, die Stunde beginnt und der Bio-Lehrer, nennen wir ihn Dr. Specht, schaltet seinen cAPPito ein. Sobald der Mini-Computer gestartet ist, können Dr. Specht und seine Schülerinnen und Schüler ihre Smartphones mit dem nun sichtbaren WLAN-Netz verbinden. Der Lehrer loggt sich mit seinem Passwort ein und los geht der digitale Unterricht: Begonnen wird mit einer Präsentation, deren Info-Sheets, Bilder und Videos auf den Displays der Schülerhandys erscheinen. Anschließend wird das neu erlernte Wissen in einem Multiple-Choice-Test abgefragt. Die ausgewerteten Ergebnisse liegen sofort vor und können besprochen werden. Und zum Schluss der Stunde werden noch digitale Hausaufgaben oder Arbeitsblätter verteilt sowie die bereits erledigten eingesammelt. Alles vollumfänglich digital – dank cAPPito.

Plug & Play – Bring Your Own Device

Das Einrichten und die Bedienung von cAPPito erfordert dabei so gut wie keine (Vor)kenntnisse und funktioniert nach dem Plug & Play-Prinzip, also einstecken und loslegen. Der Mini-Computer erfordert keinerlei zusätzlichen App- oder Software-Download, kann in jedem Klassenzimmer oder sogar mit einer Stromversorgung über eine Powerbank für den anschaulichen Biologieunterricht im Freien verwendet werden und läuft von Android bis iOS auf sämtlichen Endgeräten, die über einen Webbrowser verfügen.
Rund 98,5 Prozent der 14- bis 19-jährigen Personen in Deutschland nutzen im Jahr 2019 zumindest hin und wieder ein Smartphone oder Handy. Dies bedeutet auch, dass der Großteil der Schüler*innen dieser Altersgruppe, und jünger, im Umfang mit Smartphones vertraut sind und auch eines besitzen. Man braucht also nicht für die ganze Klasse einen neuen Satz Endgeräte anschaffen, sondern es reicht, wenn die Lehrkraft über einen cAPPito verfügt und sich die Schüler*innen nach dem Prinzip “bring your own device” mit ihren eigenen Geräten in das cAPPito-Netzwerk einwählen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie dadurch die Inhalte direkt auf ihre Smartphones erhalten und ein weiterer Übertragungsschritt per Email über die Eltern oder USB-Sticks obsolet wird.Tablet mit Darstellung des Dashboards in cAPPito aus Sicht einer Lehrkraft

 

Flexibles Dashboard – Automatische Testauswertung

Smartphone mit Darstellung einer bildbasierten Quizfrage in cAPPito

In der Vorbereitung der Unterrichtsstunde wird mit einem übersichtlich gestalteten Dashboard und einem intuitiv bedienbaren Editor gearbeitet, deren Funktionen speziell an die Anforderungen und den Bedarf von Lehrenden ausgerichtet sind.

Eine dieser Funktionen des cAPPito ist der Multiple-Choice Test und seine automatische Auswertung. Die Tests sind nicht nur einfach zu erstellen; die automatische Auswertung der Ergebnisse ermöglicht auch eine sofortige Einsicht, wieviel Prozent der Schüler*innen eine Frage richtig oder falsch beantwortet haben. Lehrkräfte können anhand dieser Ergebnisübersicht auf einen Blick erkennen, wer welche Frage nicht verstanden hat, wo es allgemeine Verständnisschwierigkeiten in der Klasse gibt und entsprechend individuelle Rückmeldung oder öffentliches Klassen-Feedback geben.

Surfen Fehlanzeige: Lehrkraft kann Nutzerstatus einsehen

Alle Schüler*innen, die jetzt denken, cAPPito wäre der perfekte Türöffner, um während dem Unterricht unbeobachtet im Internet zu surfen, irren sich. Denn über die Funktion „Aktuell verbunden“ haben Lehrer*innen jederzeit den Überblick, wer aktuell über das WLAN-Netz des Mini-Computers und damit auf der Box eingeloggt ist und wer nicht. Wer sich nicht daran hält und sein Smartphone anderweitig nutzt, wird der Lehrkraft mit seinem Namen auf dem Dashboard in rot angezeigt. Und auch eine unbefugte Nutzung der cAPPito-Inhalte durch andere wird verhindert, da jede Unterrichtseinheit mit einem eigenen Passwort versehen ist.

Fazit

Der cAPPito erfordert weder ein stabiles und schnelles Internet vor Ort noch eine aufwändige IT-Infrastruktur.
Weder sind unzählige Apps notwendig, noch ständige dauernden Updates – das Gerät selbst ist natürlich updatefähig.
Mit seiner übersichtlichen Benutzeroberfläche ist digitales Unterrichten an jeder Schule für jede Lehrkraft umgehend realisierbar.
BYOD – Bring Your Own Device – praktisch ist, dass die Schüler ihre eigenen privaten Endgeräte wie Tablets, Smartphones oder Notebooks nutzen können. Man braucht also nicht für die ganze Klasse einen neuen Satz Endgeräte anschaffen, sondern es reicht, wenn die Lehrkraft über einen cAPPito verfügt (natürlich braucht man ein paar Ersatzgeräte für die Schüler, die ihr Handy vergessen haben, bei denen der Akku leer ist usw.).
Es sind bereits einige Beispiele am Gerät installiert – damit kann man ganz leicht weitere eigene Dateien erstellen zur Vorbereitung auf den Unterricht. Im Bereich “Fileshares” unter “Tipps, Tricks und detaillierte Einführung” gibt es z.B. einige Video-Anleitungen, die den Umgang mit cAPPito erklären.
Der cAPPito ist digital – alle bestehenden Dateien, die man schon besitzt, kann man einfach z.B. mit einem USB- Stick auf das Gerät kopieren und mit einbinden. Auch Dateien mit anderen Lehrkräften zu teilen ist so ganz einfach.

Weitere Informationen:

Ausführliche Informationen über die genauen Funktionen findet man in der Conrad Community unter dem Thema “Digitale Bildung”.
cAPPito – exklusiv bei Conrad

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