Mit INISEK I zum Praxislernen 

Potsdamer Gesamtschule richtet Berufsorientierung auf die Zukunft aus

Auch in diesem Jahr kommt die visionTour, unsere Projektwoche zur Berufsorientierung für Schulen, (die MOZ berichtete) wieder an die Potsdamer Gesamtschule. Nach unserem erfolgreichen Start in 2017/18 durchlaufen in diesem Jahr sogar gleich alle Klassenstufen der Sekundarstufe 1 die Projektwoche und erleben sowohl spannende virtuelle, als auch praktische Einblicke in die Vielfalt der Ausbildungs- und Studienberufe.

visionTour um Medienbildung erweitert

Mit an Bord sind wieder tolle digitale Helfer und interaktive Sessions. Die Projektwoche findet nicht im Klassenverbund und schon gar nicht als Frontalbeschallung statt. Vielmehr ist es eine Art Workshop, bei dem die Schülerinnen und Schüler in Teams zusammenarbeiten und sich die Inhalte größtenteils selbst erarbeiten müssen. Das fördert kollaboratives Arbeiten und stärkt gleichzeitig den Erwerb von Medien- und Sozialkompetenzen.

 „Medienbildung wird in den Schulen noch zu wenig konsequent umgesetzt. Aus diesem Grund haben wir mit der neuen visionTour eine Projektwoche entwickelt, die Medienbildung und Berufsorientierung kombiniert. So werden die Kompetenzbereiche Informieren, Analysieren, Kommunizieren, Produzieren und Präsentieren gleich mit abgedeckt. Wir wünschen uns, dass dieser Ansatz vom Lehrpersonal als Anregung und Blaupause genutzt wird, um Medienbildung analog auch in anderen Fächern Schritt für Schritt zu integrieren.“ Madeleine Wolf, Geschäftsführerin

In der Projektwoche schauen sich die Schülerinnen und Schüler also nicht nur verschiedene Filme zur Berufsorientierung an. Sie gehen auf eine Schnitzeljagd, nutzen Apps und werden selbst zu Drehbuchautoren, Regisseuren, Cuttern und Redakteuren. Klar, dass dabei ein Input zum Urheberrecht nicht fehlen darf.

Die visionTour zeigt: Medienkompetenzen der Schülerinnen und Schüler müssen stärker und regelmäßig aufgebaut werden, angefangen bei einfacher Online-Recherche. Damit das erfolgreich in den Unterricht integriert werden kann, ist funktionierendes Schüler-WLAN eine absolute Mindestanforderung. Mobile WLAN-Hotspots, so wie wir sie heute noch mitbringen, sollten zukünftig nicht mehr notwendig sein.

 

Spannende Betriebserkundungen lassen Jugendliche zu Reportern werden

Und weil „digital“ nicht alles ist, gibt’s natürlich auch was zum Anfassen. Schließlich wollen wir ja reale Eindrücke für die eigene Berufswahl vermitteln – und das machen wir direkt vor Ort bei spannenden Unternehmen mit ganz verschiedenen Berufen. So setzen wir gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern in mehreren Schritten die ersten Impulse bei der individuellen Berufsorientierung. Auch in diesem Jahr haben wir wieder spannende Unternehmenspartner wie BMW in Potsdam, Transfermedia, KW Development, VCAT und E.DIS dabei. Außerdem bekommen ein paar der Jugendlichen auch spannende Einblicke in die Welt der Unternehmensgründung beim Gründertag der IHK Potsdam. Wir wissen, dass es insbesondere unter dem aktuellen Fachkräftemangel für viele Unternehmen nicht einfach ist, sich die Zeit für Betriebserkundungen zu nehmen (auch wenn sie sich der Notwendigkeit bewusst sind) und möchten unseren Unternehmenspartnern an dieser Stelle besonders für ihr Engagement danken.

BTW: Die visionTour gibt’s auch ohne uns

Schulen können das Digitale Lehrbuch der visionTour auch bei uns als Schullizenz erwerben. Damit erhalten alle Lehrkräfte einer Schule die Möglichkeit, die Inhalte fächerübergreifend selbst umzusetzen und können Berufsorientierung gleich mit dem Thema Medienbildung verknüpfen. Und das Beste daran: Als Lehrpersonal werden Sie gleich mitgeschult. Die Tour setzt sich aus folgenden Blöcken zusammen:

  • Lehrerschulung
  • Berufsorientierung
  • Medienbildung
  • Betriebserkundung
  • Medienproduktion
  • Reflexion und Präsentation

Ob direkt im WAT oder z. B. im Deutschunterricht, die Module müssen nicht als Projektwoche umgesetzt werden und können individuell auch in den Schulalltag integriert werden. Dabei stehen wir Ihnen weiterhin als Ansprechpartner zu Seite und helfen Ihnen bei der Umsetzung. Das Lehrbuch steht Ihnen dabei als E-Learning zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung und kann von jeder Lehrkraft individuell von unterschiedlichsten Endgeräten aus verwendet werden. Alle notwendigen Unterrichtsmaterialien, Checklisten und Ablaufpläne gibt es selbstverständlich dazu.
Sie haben auch keine Lust mehr auf langweilige Berufsinformation? Dann melden Sie sich bei uns! 

 

Die INITIATIVE SEKUNDARSTUFE I wird durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg, sowie der Bundesagentur für Arbeit gefördert.

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